Armut in der Schweiz

Armut hat überall ein anderes Gesicht, mit unterschiedlichen Auswirkungen.

In Haiti bedeutet Armut, kein Dach über dem Kopf zu haben. Oft fehlt es sogar an ausreichend Nahrung oder Wasser. In der Schweiz hingegen ist arm, wessen Lohn nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bewältigen, wer sich beispielsweise weder Krankenkasse noch angemessenen Wohnraum leisten kann und für den ein Zahnarztbesuch unerschwinglich ist. Mangelnde Kontakte zu Anderen, der Ausschluss aus der Gesellschaft und Perspektivenlosigkeit sind Auswirkungen von Armut in der Schweiz. Armut ist hierzulande oft verborgen.

Trotzdem existiert sie: Als offiziell arm gilt in der Schweiz, wer mit dem Grundbedarf gemäss Schweizerischer Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) auskommen muss. Konkret heisst dies, pro Tag rund 33 Franken zur Verfügung zu haben für Essen, öffentlichen Verkehr, Kleidung, Hygiene, Telefon, Fernsehen und Internet.

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