Armut verhindern

Bis vor Kurzem war Armut in der Schweiz weitgehend unsichtbar. Mit dem nationalen Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut wurde 2013 ein Meilenstein hinsichtlich der Sichtbarkeit von Armut in der Schweiz erreicht. Caritas setzt sich dafür ein, dass Armut auf der politischen Agenda bleibt und in allen politischen Entscheiden mit berücksichtigt wird. Die Schweiz darf sich keine Armut leisten.

Armut in der Schweiz zu bekämpfen und zu verhindern, verlangt Massnahmen auf verschiedenen politischen Ebenen und in zahlreichen Bereichen. Folgende Massnahmen wirken der Armut in der Schweiz gezielt entgegen:

- Kinder erhalten Frühe Förderung.
- Junge Erwachsene werden beim Übergang ins Berufsleben gut begleitet.
- Alle profitieren von regelmässigen Weiterbildungen.
- Armutsbetroffene Familien erhalten Ergänzungsleistungen.
- Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird gefördert.
- Working Poor bekommen höhere Löhne.
- Erwerbslose erhalten Möglichkeiten zur Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt.
- Für Langzeitarbeitslose werden Beschäftigungsmöglichkeiten (Sozialfirmen) geschaffen.
- Das Existenzminimum wird steuerlich befreit.

Im Rahmen des «Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut» hat der Bund verschiedene Studien initiiert und publiziert:

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Armutsfalle "Schulden"

Caritas Schuldenberatung

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Sozialalmanach 2016

Familie ist kein Luxus

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